CHMOD - Dateirechte auf dem Webserver setzen

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CHMOD - Dateirechte auf dem Webserver setzen

Beitragvon helbob » Fr Dez 30, 2011 10:39 am

CHMOD - Dateirechte auf dem Webserver setzen

Allgemein
Wer eine eigene Webseite betreibt wird frueher oder spaeter nicht drum herum kommen die sog. CHMOD Dateirechte zu setzen. Diese Rechte kann man mit einem FTP Upload Programm setzen oder meist auch in seinem persoenlichen Bereich des Hosters.
Zu beachten ist, das es aufgrund von Scripten die ueber den persoenlichen Bereich freigeschaltet werden koennen und bei denen „volle Webkonfiguration“ angekreuzt wird, es zu Umschreibungen der Rechte aller Dateien und Orner kommen kann. Die Folge ist das ploetzlich die betroffenen Seiten „Zugriff verweigert“, „ERROR 403“ oder aehnliches zeigen. In diesem Fall die Rechte ueberpruefen, insbesondere auch die der uebergeordneten Ordner, den wie schon etwas weiter unten beschrieben muss die Zahl des Orners immer um 1 hoeher liegen als die der Datei. Beispiel: Dateien im Ordner 755 und Ordner 644 ist Unfug, richtig waere Ordner 755 und Dateien 644.


Die Rechte
Ruft man sein FTP Programm auf stehen hinter den Ordnern und Dateien diese Rechte als 3-stellige Zahl.

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Ein Rechtsklick auf den entsprechenden Ordner oder Datei oeffnet ein Popupmenue in dem „Dateirechte vergeben, UNIC CHMOD“ oder aehnliches erscheint.

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Waehlt man diesen Punkt aus erscheind dieses oder ein aehnliches Fenster erscheint:

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  1. Die erste Zahl steht für Besitzerrechte.
  2. Die zweite Zahl steht für Gruppenrechte.
  3. Die dritte Zahl steht für die Rechte aller übrigen Benutzer.
Die Ziffern werden durch Addition der Rechte gebildet: 4=Lesen, 2=Schreiben, 1=Ausführen
z.B. 754 bedeutet: Besitzer darf alles, Gruppe darf lesen und starten, Welt darf nur lesen.

Zwei gängige Rechtekombinationen wären z.B. 777 (alle Rechte; jeder darf alles mit dieser Datei anstellen) und 644 (Lesen und Schreiben für Owner, alle anderen nur lesen, welches Standardeinstellung vieler Server ist). Meist 770 und 640.

Generell sollte man die Rechte so niedrig wie möglich setzen, um die Sicherheit zu erhöhen.

Läuft der Webserver beispielsweise unter dem Dateieigentümer (User) selbst, so brauchen natürlich keine Gruppen- oder gar Weltrechte (Rechte für jeden anderen User) existieren und diese können genullt werden, dies ist aber eher selten anzutreffen.

Rechte auf Verzeichnissen
Während man bei Dateien natürlich für das ein oder andere Ausführungsrechte benötigt, machen Ausführungsrechte auf Verzeichnissen natürlich keinen Sinn, daher haben sie hier einen anderen Zweck.
Rechte auf Verzeichnisse sind aufgeteilt in das Recht das Verzeichniss zu betreten und das Verzeichnis zu lesen, also eine Liste der enthaltenen Dateien zu holen.
Wenn man also auf ein Verzeichnis Ausführungsrechte setzt, heisst das nicht etwa das Verzeichnis ist ausführbar, sondern es bedeutet man darf das Verzeichnis betreten. Allgemein macht es keinen Sinn, Leserechte zu geben, aber keine Rechte das Verzeichnis zu betreten, daher sollte man immer darauf achten, das dies bei der Rechtevergabe berücksichtigt wird. Das heisst, würde man auf eine Datei die Rechte 644 anwenden, würde man auf ein Verzeichnis die Rechte 755 anwenden, um das zu erreichen, was man erwartet und will. Als Faustregel könnte man sich hier merken, die Zahl bei Verzeichnissen immer um eins erhöhen, es sei denn die Zahl ist 0.

Weitere Infos „Was ist ein CHMOD“ unter:
https://www.phpbb.de/kb/chmod
helbob
 
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